
Etwas weniger Personen als sonst – 62 Pilgerinnen und Pilger – marschierten zu Fuß am Dreifaltigkeitssonntag auf den Eichlberg. Das prophezeite wechselhafte Wetter mag ein Grund gewesen sein – was sich später ja auch bewahrheitete. Doch auch das vorgerückte Alter vieler langjähriger Wallfahrer war der Grund, dass einige von diesen mit dem Auto auf den „Berg“ fuhren, dem Festgottesdienst mit dem Ettaler Abt Barnabas Bögle beiwohnten, eine Runde um die Kirche spazierten, vielleicht was einkauften und Brotzeit machten. Nach der Begrüßung durch Pilgerleiter Andreas Niebler erteilte Pfarrvikar Dr. Hyginus Ikechukwu Eke den Wallfahrern den Pilgersegen. Die Temperaturen waren (noch) angenehm, so dass nach gut zwei Stunden Marsch das Ziel erreicht wurde. Abt Bögle verwies auf seinen Bezug zum Eichlberg, da er Primizprediger bei Monsignore Johannes Hofmann, der aus dem nahen Mungenhofen stammt, war. Nach dem Spätgottesdienst nahm der Ortsgeistliche Shajers Robert den Beratzhausener Pfarrgemeinderatssprecher Klaus Eichenseer in die Bruderschaft von der Heiligsten Dreifaltigkeit auf, deren Hauptfest ja an diesem Tag gefeiert wurde. Gegen 12.45 Uhr zogen dann dunkle Wolken über dem Eichlberg auf, kurz darauf wehte ein überaus starker Wind, der Waren und auch Tische der Standbetreiber wegblies. Viele flüchteten sich in das Gotteshaus, wo Abt Bögle dann in einer Andacht die Kinder segnete. Für die meisten Fieranten war mit dem Unwetter das Geschäft beendet, für Kaffee und Kuchen oder ein Bier und etwas zum Essen war aber noch Gelegenheit.
Markus Bauer





Die Pilger aus Mausheim, Schwarzenthonhausen und Hardt starteten um 6.45 Uhr am Feuerwehrhaus in Mausheim. Insgesamt waren es 23 Wallfahrer aus Mausheim, Schwarzenthonhausen und Hardt.





